Die Offene Ganztagesschule – ein wichtiges Angebot für Schüler und Eltern an unserer Schule

Konzept für die Neueinrichtung einer Offenen Ganztagesschule

 

Die Mittelschule Ichenhausen bietet seit vier Schuljahren den Schülern der 5. und der 6. Klassen gebundene Ganztagesklassen an. Da – wie beabsichtigt - im nächsten Schuljahr in der 7. Jgst. leider keine Ganztagesklasse gebildet werden konnte, bietet unsere Schule den Schülern und Erziehungsberechtigten der oberen Jahrgangsstufen im kommenden Schuljahr zum ersten Mal eine Offene Ganztagesschule (OGTSch) an.

 

Die Schüler, die die OGTSch besuchen, werden an vier Tagen (Montag bis Donnerstag) nach dem Unterrichtsende um 12.50 Uhr bis 15.50 Uhr betreut. 

 

 

Zeitplan

 

Folgendes Zeitraster ist für die OGTSch beabsichtigt, wobei alle Aktivitäten in der Mittelschule, der neuen Mensa oder auf dem Gelände der Mittelschule stattfinden:

 

12.50 Uhr:

Mittagessen in der neuen Mensa, anschließend kurze betreute Freizeitgestaltung mit Erholungs- und Bewegungspause zur Entspannung und Kommunikation

13.30 - 14.45 Uhr:

Hausaufgaben- und Lernzeit; Betreuung durch das Personal der Günzburger Einrichtung „ProArbeit“, mit der unsere Schule seit Jahren gut zusammenarbeitet.

 

Diese Zeit kann je nach Umfang der Hausaufgabe und des Lernstoffes verlängert werden (die anschließende Freizeitgestaltung verkürzt sich dann).

14.45 – 15.50 Uhr:

Betreute Freizeitgestaltung mit verschiedenen Möglichkeiten (Spiel, Bewegung, Ruheraum, ...) in den Räumen der Mittelschule, Sportgelände, Pausenhof

 

 

anschließend:

Abfahrt der Busse für die Ganztagesschüler

 

Während der Freizeitphasen können die bereits von den Ganztagesklassen vorhandenen Freizeit- und Spielgeräte genutzt werden.

 

Betreuung

 

Die Durchführung des Betreuungsangebots erfolgt durch den Kooperationspartner „ProArbeit“. Die Schule arbeitet mit dieser Günzburger Einrichtung schon seit vielen Jahren vertrauensvoll und gut zusammen. Seit Beginn der Jugendsozialarbeit an unserer Schule (2. Hälfte 1990er Jahre) kommen die Sozialpädagoginnen von ProArbeit. ProArbeit ist eine gemeinnützige Gesellschaft zur Arbeitsförderung und Berufsbildung mbH, 1988 vom Landkreis Günzburg und dem Katholischen Jugendwerk in der Diözese Augsburg gegründet. Diese gGmbH hat bereits im Jugendbereich in Ausbildungsprojekten und bei Hausaufgabenbegleitungen gearbeitet und verfügt über qualifiziertes Personal.

 

In den letzten Jahren betreuten Personen von ProArbeit mit großem Erfolg auch die Schüler der OGTSch der Realschule Ichenhausen. Das Konzept der nächstjährigen Mittelschulgruppe basiert auf dem erfolgreichen Konzept der Realschule und kann durch die Betreuung durch ProArbeit problemlos übernommen werden.

 

Zielsetzung

 

Oberstes Ziel ist die vollständige und zuverlässige Erledigung der Hausaufgaben und Vorbereitung auf den Unterricht. Unsere Schule schafft mit der betreuten Hausaufgabenzeit und den festen Studierzeiten einen festen Rahmen für die schulische Nacharbeit und gründliche Vorbereitung. Die Schüler arbeiten und lernen dabei in Kleingruppen oder einzeln, erledigen ihre Hausaufgaben, bereiten sich auf den kommenden Unterricht vor oder lernen auf anstehende Probearbeiten. Die Betreuer achten in dieser Zeit besonders auf konsequentes und zügiges Arbeiten und ruhige und ungestörte Lernatmosphäre.

 

Die Schüler sollen ihre Hausaufgaben und die Lernarbeit bereits in der Schule unter Betreuung ausführen. Die Schüler sind anschließend daheim von dieser (manchmal belastenden) Aufgabe befreit. Die Eltern haben die Gewissheit, dass die Hausaufgaben und das Lernen auf mögliche Probearbeiten zuverlässig in der Schule erledigt wurden. Schule, Schüler und Elternhaus versprechen sich eine deutliche Minderung des „Hausaufgabenstresses“ daheim und in der Schule. Schülern mit Hausaufgaben- und Lernproblemen soll dabei ebenso geholfen werden wie Schülern, die sich durch eine effektivere Nutzung der Zeit eine Notenverbesserung erhoffen. Diese regelmäßige Lernarbeit lässt bessere Noten – auch in Hinblick auf einen guten Schulabschluss – erwarten.

 

Durch das enge Zusammenarbeiten und die gemeinsame Freizeit üben die Schüler auch den Umgang in Gruppen. Sie machen verstärkt Erfahrungen, die die Persönlichkeitsentwicklung fördern. Wie schon bei den Ganztagesklassen sollen sich durch die OGTSch Zeit und Raum für soziale Erfahrungen und – besonders bei Migranten – sprachliche Förderung eröffnen. Durch die ganzheitliche Förderung soll die Bildungsarbeit der Schule konsequent fortgeführt werden. Die Schule sieht in dem Betreuungsangebot einen wertvollen Beitrag zur persönlichen Entwicklung der Kinder, zu einer vernünftigen Arbeitskultur und zur spürbaren Entlastung der Eltern.

 

Ergänzend kommt hinzu, dass das Betreuungspersonal mit den Lehrkräften in engem Kontakt steht. Ein Austausch findet statt durch Einzelgespräche, Übermittlung von gegenseitigen Informationen über den Kontaktteil im Hausaufgabenheft oder über die entsprechenden Fächer im Lehrerzimmer. Das Betreuerpersonal hat Zugang zum Lehrerzimmer. Damit werden veränderte Zustände und Situationen schnell bekannt und es kann zeitnah reagiert werden. Auch der enge Elternkontakt ist Basis der Betreuung.

 

Kosten

 

Die Betreuung ist kostenlos. Die Erziehungsberechtigten müssen lediglich das tägliche Mittagessen (4mal pro Woche) bezahlen.