Unsere Ganztagesklassen

Im Schuljahr 2008/09 wurde an unserer Mittelschule zum ersten Mal eine Ganztagesklasse eingerichtet. Im aktuellen Schuljahr werden – wie im letzten Schuljahr - 2 Klassen, die Klassen 5c und 6c, als Ganztagsklassen unterrichtet.

 

Beide Klassen haben die gleichen Fächer und Unterrichtsinhalte wie die Parallelklassen. Allerdings werden die Ganztagesschüler auch nachmittags von Lehrern unserer Schule unterrichtet, so dass sich erheblich mehr Unterrichtszeit ergibt. Diese zusätzliche Zeit kann zum Vorteil der Schüler für Förderung, Vertiefung der Unterrichtsinhalte und Übung verwendet werden.

 

So haben die Schüler der 5c und 6c jeweils zwei Stunden mehr Mathematik und Deutsch in der Woche. Die Hausaufgaben erledigen die Schüler bereits in der Schule unter Betreuung einer Lehrkraft. Ein Ganztagesschüler hat darum keine Hausaufgabe: Hausaufgaben werden in der Ganztagesklasse somit zu Schulaufgaben. Dazu ist von Montag bis Donnerstag jeweils eine Stunde Studierzeit einbaut. Hausaufgabenärger und –stress daheim gibt es nicht mehr! Lediglich die Lern- und Vorbereitungszeit besonders auf Probearbeiten muss daheim erledigt werden.

 

Zum Konzept der Ganztagesklassen gehört, dass die Schüler in der Mittagszeit in der Schule gemeinsam essen und in der nachfolgenden Freizeitphase unter Aufsicht von Lehrern mit Mitschülern spielen oder sich entspannen können. Sie machen hier eine Menge von sozialen Erfahrungen, weshalb die Schule auch von Mittagstraining spricht.

 

 

Zusammenfassend seien die Vorteile der Ganztagesklassen nochmals dargestellt:

 

  • Neben den bisherigen Vormittagsklassen besteht eine besondere Ganztagesklasse (z. B. 5aR, 5bR und 5cGTK). Die Organisation einer GTK findet im festen, geregelten, klar strukturierten Klassenverband statt.
  • Der Unterricht findet wie bisher vormittags und zusätzlich an vier Nachmittagen (Montag-Donnerstag) statt.
  • Die GTK-Schüler lernen die gleichen Inhalte wie die Vormittagsklassen, die Unterrichtszeiten sind aber in einigen Fächern ausgeweitet!!!
  • Unterrichts-, Lern-, Bewegungs-, „Schulaufgaben“- und Förderphasen wechseln ab („Rhythmisierung“)
  • Es entsteht Raum für mehr Lernzeit und individuelle Förderung, auch bei Lernschwierigkeiten.
  • Hausaufgaben werden – bis auf die Lernarbeit – in der Schule gemacht (daheim kein „Hausaufgabenstress“).
  • Unterricht und Betreuung werden von Lehrern und qualifiziertem externen Personal übernommen.
  • Es entsteht Raum für Projekte, soziales Lernen, sinnvolle Freizeitgestaltung, Gesundheitserziehung.
  • Die Schüler erhalten in der Schule ein gesundes, ausgewogenes Mittagessen. Sie essen gemeinsam.
  • Der Unterricht und die Betreuung sind für die Eltern kostenlos. Nur das Mittagessen muss bezahlt werden.
  • Familien werden durch die verlässliche Betreuung und Förderung an den Nachmittagen unterstützt.