Rückblick auf den Werdegang unserer Schule

 

Die Schulgebäude von Ichenhausen

1811/12 wird das erste eigens als Schule konzipierte Gebäude, das heutige Benefiziatenhaus, erbaut. Seit 1862 wird - nach dem Kauf des Unteren Schlosses von der Familie von Stain - im Schlossgebäude unterrichtet.

Nach den Stadtratsbeschlüssen vom September 1964 zum Bau eines neuen Schulgebäudes an der Jahnstraße (Baubeginn Mai 1965, Bezug der Klassen im Oktober 1966) bzw. September 1965 zum Bau von Schulturnhalle und Schwimmbecken werden am 06.07.1968 die neuen Gebäude eingeweiht.

 

September 1969

Zum Schuljahresbeginn 1969/70 wird in Bayern eine große Schulreform umgesetzt. Die bisherigen Volksschulen werden in Grund- und Hauptschulen aufgegliedert.

Dies bringt für Ichenhausen große Veränderungen: Die bisherigen Katholischen Bekenntnisschulen Ichenhausen, Autenried, Oxenbronn, Rieden und Waldstetten (allesamt Gemeindeschulen) und die Katholischen Bekenntnisschulen in Hochwang, Ettenbeuren und Wettenhausen (diese sind Verbandsschulen) werden aufgelöst. Dafür werden in Ichenhausen eine Hauptschule und eine Grundschule, in Waldstetten eine Grundschule und in Wettenhausen eine Grund- und Teilhauptschule für die 1. - 6. Klassen (alle als Verbandsschulen) eingerichtet. Damit ist die Sprengeleinteilung der Schulen in unserer Region bis heute festgelegt. Sie ändert sich erst zum August 2006, wenn die Teilhauptschule Wettenhausen endgültig aufgelöst wird.

15 Gemeinden schließen sich zum Hauptschulverband Ichenhausen zusammen. Die Hauptschule zählt damals 15 Klassen und 497 Schüler. Sie werden im Gebäude an der Jahnstraße untergebracht. Weitere Außenstellen sind in Hochwang, Waldstetten, Rieden, Hausen und Wettenhausen. Max Sauter wird der erste Rektor der Hauptschule. Erstmals werden Schulbusse eingesetzt.

 

September 1970

Die Außenstellen in Hausen, Waldstetten, Rieden und Hochwang werden aufgelöst. Einige Hauptschulklassen werden im Unteren Schloss untergebracht. Die Schülerzahl pro Klasse steigt auf 38,3.

 

September 1971

Die Gemeinden Ellzee und Stoffenried kommen zur Hauptschule Ichenhausen, die nun 629 Schüler hat. Sie sind im neuen Schulgebäude, im alten Schulhaus im Schloss, in den Schulhäusern Ellzee, Stoffenried und Wettenhausen untergebracht.

 

September 1972

Am 1. Juli 1972 wird die Gemeinde Kammeltal gebildet. Behlingen und Ried werden darum aus dem Grundschulverband Neuburg und der Hauptschule Krumbach ausgesprengelt und kommen zum Hauptschulverband Ichenhausen.

 

1. Januar 1974

Konrad Fendt wird neuer Schulleiter der Hauptschule Ichenhausen. 28 ½ Jahre wirkt er als Rektor in Ichenhausen, prägt das Gesicht der örtlichen Hauptschule ganz entscheidend und wird im Juli 2002 in den Ruhestand verabschiedet.

 

April 1975

Die Planungen für ein neues Schulgebäude laufen. Die Stadt wird als Bauträger bauen und an den Schulverband vermieten. Das Grundstück für den Schulbau bringt die Stadt kostenlos ein.

 

26. März 1976

Spatenstich für das neue Hauptschulgebäude. Am 6. November ist bereits Richtfest.

 

September 1976

718 Schüler beginnen das neue Schuljahr. 20 davon sind Ausländer. Rund 50 Lehrpersonen unterrichten an der Schule.

 

15. September 1977

Das neue Schulhaus wird termingerecht bezogen. Die Hauptnutzfläche umfasst 2 650 m², der umbaute Raum 17 165 m³.

718 Schüler beginnen den Unterricht. Im Laufe dieses Schuljahres steigt er auf den Schülerhöchststand von 724 Schülern. Von den 22 Klassen sind 15 im neuen Schulgebäude untergebracht. Jeweils eine Klasse befindet sich in einer Außenstelle beim Rathaus Ichenhausen, in Stoffenried, Waldstetten und Ellzee. Eine Klasse ist in Ettenbeuren und zwei in Wettenhausen ausgelagert.

 

16. Dezember 1977

Das neue Hauptschulgebäude wird eingeweiht und zwei Tage später der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Juli 1982

Die Stadt Ichenhausen stellt beim Kultusministerium einen Antrag auf Einrichtung einer „Besonderen 10. Klasse“ als Modellversuch in Ichenhausen.

 

Juni 1984

Der Ichenhausener Stadtrat spricht sich für die Errichtung einer Sporthalle aus, ebenso für eine Erweiterung der Hauptschule und den Bau von Außensportanlagen.

 

August 1986

Die Arbeiten an der Erweiterung der Hauptschule (Musiksaal, Zeichensaal samt Nebenraum und zwei Klassenzimmer) beginnen. Die Ausschreibung einer Dreifachturnhalle wird beschlossen.

 

13. Februar 1987

Spatenstich für den Bau der Franziska-Ziehank-Turnhalle.

 

Mai 1987

Die Erweiterungsmaßnahmen der Hauptschule sind abgeschlossen. Ab September 1988 kommt die einzige noch ausgelagerte Klasse der Hauptschule, die 7. Klasse im Wettenhausener Schulgebäude, nach Ichenhausen.

 

Juli 1988

Die Franziska-Ziehank-Halle samt Zwischenbau und Schutzräumen wird eingeweiht. Der Sportunterricht der Hauptschule, der bisher in der Jahnturnhalle und der 1911 errichteten alten Turnhalle stattfand, wird nun in der Ziehank-Halle gegeben.

 

Januar 1995

Ichenhausen wird in Schwaben als einer von sechs Standorten für die freiwillige 10. Klasse ausgewählt. Im September 1995 beginnt der Unterricht für 15 F10-Schüler aus dem ganzen Landkreis.

 

September 1999

In Bayern wird der Mittlere-Reife-Zug (M-Klassen) eingeführt. In Ichenhausen wird eine M9 eingerichtet. Parallel dazu besteht – zum letzten Male - noch eine F10.

 

November 2001

Der Kreistag des Landkreises Günzburg stellt beim Kultusministerium einen Antrag auf Einrichtung einer Realschule in Ichenhausen. Im Februar 2002 wird sie genehmigt. Die Klassen werden im Hauptschulgebäude untergebracht.

 

Juli 2002

Beschluss des Hauptschulverbandes, bei der Regierung von Schwaben für den Neubau eines Hauptschulgebäudes das Raumprogramm anzumelden.

 

November 2002

Beschluss des Hauptschulverbandes, für den Neubau die Trägerschaft zu übernehmen Damit sind alle vier Mitgliedsgemeinden Träger des Schulgebäudes.

 

November 2003

Die Regierung von Schwaben genehmigt das Raumprogramm für die neue Schule

 

Mai 2003

Seit Dezember 2002 läuft ein Architektenwettbewerb um die Konzeption des Neubaus. Im Mai 2003 findet eine zweitägige Preisgerichtstagung statt. Bei dieser erhält der Architekt Winfried Rohr, Augsburg, den 1. Preis. Im Juli wird er auch mit der Planung und Ausführung des neuen Gebäudes beauftragt.

 

Januar 2004

Die Regierung von Schwaben erteilt die Genehmigung für einen vorzeitigen Baubeginn für den Neubau.

 

23. April 2004

Spatenstich für das neue Schulgebäude

 

6. November 2004

6 ½ Monate nach dem Spatenstich wird das Richtfest gefeiert.

 

September 2005

Nach knapp 18 Monaten Bauzeit am Gebäude und Gebäudeinneren steht das Gebäude kurz vor seiner Fertigstellung und nach intensiven Vorarbeiten geht in den letzten Schultagen und v. a. während der Sommerferien der Umzug stetig voran.

 

13. September 2005

Am ersten Schultag des Schuljahres 2005/06 kann der Unterricht im neuen Schulgebäude planmäßig beginnen.

 

9. Februar 2006

Die Regierung von Schwaben genehmigt den Namen für die neue Schule „Freiherr-von-Stain-Volksschule Ichenhausen (Hauptschule)“.

 

20./21. Mai 2006

Am Samstag wird die Schule in einem Festakt eingeweiht und am Sonntag bei einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit präsentiert.